Dipl. Arch. ETH  Hitsch (Christian) Benjamin Largiadèr-Eugster Markus Felix Largiadèr Helene Eva Largiadèr-Sigg Prof. Dr. med. Felix Anton Largiadèr-Sigg Dr. med. Ursina Helene Largiadèr Nufer Dr.med. Philipp Ernst Largiadèr-Nouk Dr. med. Thomas Martin Largiadèr

Fritz (Friedrich Philipp) Largiadèr

Felix und Helene Hans Philipp Fritz Anton Philipp Philipp Herkunft Stammbaum
Philipp
     

Fritz (Friedrich Philipp) Largiadèr
29. 6. 1863 – 15. 10. 1939

 

15. 9. 1890 Heirat mit Maria Bodmer (1865 – 1948) von Zürich-Hottingen

Kinder: Maria, 31. 8. 1891 – 20. 12. 1962
Anton Friedrich, 17. 5. 1893 – 22. 1. 1974
Hans Philipp, 18. 1. 1895 – 22. 2. 1984
Friedrich Hermann (Fritz), 29. 7. 1898 – 20. 9. 1980

 

29. Juni 1863

geboren in Chur als drittes Kind von Anton Philipp Largiadèr und seiner ersten Ehefrau Julia, geborene Waser.

 

ab 1869

Primarschule in der Übungsschule des Seminars Mariaberg in Rorschach, wo sein Vater Seminardirektor war.

 

1876

Uebersiedelung mit der Familie nach Pfalzburg (Lothringen); Besuch des Literargymnasiums Pfalzburg.

 

1878 bis 1883

Berufslehre in einer Zürcher Präzisionswerkstätte und Besuch der Kantonalen Industrieschule. Reifeprüfung 1883 mit Auszeichnung.

 

1883 – 1887

Studium am Eidg. Polytechnikum ( heute ETH). Abschluss als dipl. Maschinen-Ingenieur (damals war die aufkommende Eletrotechnik noch in diese Fachrichtung integriert).

 

1887

Anstellung bei der Zürcher Telephongesellschaft. Mit anderen Ingenieuren zusammen Wegbereiter der angewandten Elektrotechnik in der Schweiz. Installation des Telephons auf dem Bürgenstock und auf dem Stanserhorn sowie der elektrischen Beleuchtung des Stadttheaters Namur (Belgien). Elektrischer Feuerzauber für Wagners Walküre im alten Stadttheater
Zürich.

 

nach 1890

In der neuen elektrotechnischen Abteilung der schweizerischen Lokomotiv-
und Maschinenfabrik Winterthur. Lehrer am kantonalen Technikum Winterthur für Konstruktionslehre und Konstruktionsübungen.

 

1896 – 1902

Bei der Elektrizitätsgesellschaft Alioth in Münchenstein.

 

   

 

18. Februar 1900 mit Ehefrau Maria und den Kindern (v.l.n.r.) Fritz, Maria, Anton und Hans

   
1902

Wahl zum Betriebsdirektor des neu erstellten Elektrizitätswerks Kubel AG bei St. Gallen. Ausbau zu einem Grossunternehmen mit Erweiterung der Hochbauten, Verdoppelung der Verteilanlagen, Bau von Unterstationen und von neuen kalorischen und hydraulischen Reserven. Daneben Arbeit als Gemeinderat und Mitwirken in der evangelischen Kirchenvorsteherschaft
St. Gallen.

 

1911

Wahl zum Direktor der Städtischen Strassenbahn Zürich. In dieser Funktion Betriebsaufnahme der Forchbahn, Umbau des Rollmaterials von Trolley auf Bügel, Umbau der betriebshemmenden Spitzkehren Haldenegg und Fluntern, Erweiterung des Netzes, schliesslich auch Betriebsführung der Albisgütlibahn und der Strassenbahn Zürich – Höngg. Während des ersten Weltkriegs Rohstoffbeschaffung für den Verband schweizerischer Transportanstalten.

 

1920

Übernahme des Generalsekretariats des Schweizerischen Elektrotechnischen Vereins (S.E.V.) und des Verbands schweizerischer Elektrizitätswerke in Zürich. Bezug des neuen Vereinsgebäudes im Tiefenbrunnen. Mitarbeit bei der Revision der bundesrätlichen Vorschriften für Starkstromanlagen. Ausbau des Bulletins des S.E.V. zu einem Fachorgan. Teilnahme an internationalen Fachkonferenzen. Wohnsitznahme in Erlenbach.

 

1931

Rücktritt von allen Ämtern.

 

1936

Verlegung des Wohnsitzes an die Gemeindestrasse in Zürich-Hottingen.

 

15. 10. 1939

gestorben im Krankenhaus Flawil.

 

   

 

1935 in Erlenbach mit Sohn Fritz, Ehefrau Maria, Sohn Hans, Tochter Maria und Sohn Anton